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Die Macht der Beziehungen
Community Organizing: Wie Bürgerbeteiligung einen Stadtteil
positiv beeinflusst
Dieses Projekt ist selbständig und gehört nicht zum Bereich von
foco, dem Forum Community Organizing. Weil wir es aber für
ein spannendes Projekt halten, drucken wir den Text mit
Genehmigung der Körberstiftung nach:
"Nichts motiviert Menschen so gut zur Aktivität wie das Gespräch
unter vier Augen. Das amerikanische Prinzip des Community
Organizing – eine spezielle Methode der Gemeinwesenarbeit – setzt
deshalb systematisch auf die wichtigen gesellschaftlichen Akteure
vor Ort, wenn es gilt, kommunale Probleme zu lösen. Gleich zwei
Projekte, die durch Community Organizing auch die Problemviertel
deutscher Städte anpacken wollen, sind durch den Transatlantischen
Ideenwettbewerb der Hamburger Körber-Stiftung ausgezeichnet und
gefördert worden.
Bei Gemeinwesenarbeit durch Community Organizing sprechen
engagierte Bürger mit vielen einzelnen Anwohnern, mit Mitgliedern
von Vereinen und gesellschaftlichen Institutionen vor Ort. In den
individuellen Gesprächen werden zunächst die Themen sondiert, die
den Bürgern wichtig sind. Erst dann geht man die Probleme mit
gemeinsamen Kampagnen an. Es entstehen Bürgerorganisationen, in
denen viele Menschen und Initiativen dauerhaft miteinander
vernetzt sind und die sich als Akteure im lokalen
Entscheidungsprozess neben Wirtschaft und Politik etablieren.
Frank Düchting, Leiter des CVJM in Hamburg und Initiator des
Community-Organizing-Projekts „Kraftwerk Mitte“ in Hamburg, hat
das Konzept in New York City kennengelernt. Gemeinsam mit einem
Kreis von Bürgerinnen und Bürgern aus Hamburg-St. Georg, einem
innerstädtischen Altbauviertel, ist er nun dabei, die Organisation
„Kraftwerk Mitte“ nach amerikanischem Vorbild aufzubauen. Das
Bündnis will aktiv etwas für die Verbesserung des Viertels in
Bahnhofsnähe tun. Zu der besonderen Problematik hier gehören
Drogenhandel und -konsum, aber auch die sinkende Zahl von Kindern
im Stadtteil. Der USable-Projektpreis von 2002 hat der Initiative
im Frühjahr 2003 eine Schulung mit amerikanischen Experten zu
Methodik, Theorie und Praxis des Community Organizing ermöglicht.
Bei Gemeinwesenarbeit durch Community Organizing sprechen engagierte Bürger mit
vielen einzelnen Anwohnern, mit Mitgliedern von Vereinen und gesellschaftlichen
Institutionen vor Ort. In den individuellen Gesprächen werden zunächst die
Themen sondiert, die den Bürgern wichtig sind. Erst dann geht man die Probleme
mit gemeinsamen Kampagnen an. Es entstehen Bürgerorganisationen, in denen viele
Menschen und Initiativen dauerhaft miteinander vernetzt sind und die sich als
Akteure im lokalen Entscheidungsprozess neben Wirtschaft und Politik etablieren.
Frank Düchting, Leiter des CVJM in Hamburg und Initiator des
Community-Organizing-Projekts „Kraftwerk Mitte“ in Hamburg, hat das Konzept in
New York City kennengelernt. Gemeinsam mit einem Kreis von Bürgerinnen und
Bürgern aus Hamburg-St. Georg, einem innerstädtischen Altbauviertel, ist er nun
dabei, die Organisation „Kraftwerk Mitte“ nach amerikanischem Vorbild
aufzubauen. Das Bündnis will aktiv etwas für die Verbesserung des Viertels in
Bahnhofsnähe tun. Zu der besonderen Problematik hier gehören Drogenhandel und
-konsum, aber auch die sinkende Zahl von Kindern im Stadtteil. Der
USable-Projektpreis von 2002 hat der Initiative im Frühjahr 2003 eine Schulung
mit amerikanischen Experten zu Methodik, Theorie und Praxis des Community
Organizing ermöglicht.
Bei Gemeinwesenarbeit durch Community Organizing sprechen engagierte Bürger
mit vielen einzelnen Anwohnern, mit Mitgliedern von Vereinen und
gesellschaftlichen Institutionen vor Ort. In den individuellen Gesprächen werden
zunächst die Themen sondiert, die den Bürgern wichtig sind. Erst dann geht man
die Probleme mit gemeinsamen Kampagnen an. Es entstehen Bürgerorganisationen, in
denen viele Menschen und Initiativen dauerhaft miteinander vernetzt sind und die
sich als Akteure im lokalen Entscheidungsprozess neben Wirtschaft und Politik
etablieren.
Frank Düchting, Leiter des CVJM in Hamburg und Initiator des
Community-Organizing-Projekts „Kraftwerk Mitte“ in Hamburg, hat das Konzept in
New York City kennengelernt. Gemeinsam mit einem Kreis von Bürgerinnen und
Bürgern aus Hamburg-St. Georg, einem innerstädtischen Altbauviertel, ist er nun
dabei, die Organisation „Kraftwerk Mitte“ nach amerikanischem Vorbild
aufzubauen. Das Bündnis will aktiv etwas für die Verbesserung des Viertels in
Bahnhofsnähe tun. Zu der besonderen Problematik hier gehören Drogenhandel und
-konsum, aber auch die sinkende Zahl von Kindern im Stadtteil. Der
USable-Projektpreis von 2002 hat der Initiative im Frühjahr 2003 eine Schulung
mit amerikanischen Experten zu Methodik, Theorie und Praxis des Community
Organizing ermöglicht."
siehe auch: Siehe auch: http://www.buergergesellschaft.de/politische-teilhabe/modelle-und-methoden-der-buergerbeteiligung/meinungen-einholen-buergerinnen-und-buerger-aktivieren/praxis-community-organizing-kraftwerk-mitte-hamburg-st-georg/106312/
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