Goede,2008:_ Super Tuesday_ Schub für deutsche Sozialforscher.pdf Goede:Auf dem Weg von der Zuschauerdemokratie zur Zivilgesellschaft, 1999 Goede:Vom Staatsbürger zum Zivilbürger, 2001 Goede: Future Goede:Alinsky Organizing, jetzt auch in Deutschland, 1998 Goede: scientific communication of the people, by the people, for the people, 2003 Goede, 2003: über Chambers, Roots for Radicals
Die kleine foco- Bibliothek: Texte von Wolfgang C. Goede Wolfgang C. Goede,
Jg. 1951, Politik- und Kommunikationswissenschaftler M.A., beschäftigt als
Wissenschaftsredakteur, hat mehrere Jahre lang als Community
Organizer für Alinsky-Organisationen in Chicago und San Francisco
gearbeitet, Dozent an der Münchner Volkshochschule für politische
Bildung, aktiv in der Münchner Graswurzel-Stadtteilpolitik und
Selbsthilfebewegung. Wie Peter Szynka hat er auch Beiträge für Comm-Org, die Online
Konferenz zu Community Organizing und Community Development, aus Toledo/
USA (Randy Stoecker) geschrieben. Mehr Info unter www.casa-luz.de/co
Super Tuesday: Schub für
deutsche Sozialforscher
von Wolfgang Goede, 2008 Quelle:
"Genau vor zehn Jahren berichteten wir in dem
Beitrag “P.M. vor Ort in Chicago” über “Graswurzel-Demokratie”
(2/1998). Heute beflügelt das Konzept dahinter die Kandidaten um das Amt des
US-Präsidenten, Hillary Clinton und Barack Obama, sowie die Sozialforschung und
die Bürgergesellschaft hierzulande. Im Folgenden ein aktueller Hintergrund."
Darstellung der aktuellen Diskussion in Deutschland
und den USA mehr
Bürger aus der Ohnmacht zum
Empowerment führen: “Ich kann was bewirken!“
foco feiert sein Zehnjähriges
von Wolfgang Goede, 2005
Das Forum Community
Organizing (foco) hat in der deutschen Sozial- und Gemeinwesenarbeit seinen
Fingerabdruck hinterlassen. Zu diesem Ergebnis kamen foco-Mitglieder aus allen
Teilen Deutschlands, die zusammen mit amerikanischen Community Organizern am 3.
Oktober 2005 im Frankfurter Haus der Parität den zehnjährigen Geburtstag der
Organisation feierten. mehr
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Bürger-Beteiligung durch mehr Bürger-Macht
von Wolfgang Goede, 2005
Landauf, landab wird derzeit heftigst diskutiert, wie
Bürger sich intensiver einbringen können. Nun meldet sich das Forum Community
Organizing foco e.V. zu Wort. Es orientiert sich an der 70 Jahre
alten Tradition des US-amerikanischen “Community Organizing“ (CO) und hat diese
Methode in Deutschland in der Sozialarbeit ins Gespräch gebracht. Die US-Methode
bietet einen Werkzeugkasten an mit praktischen Schritten, die Angehörigen der
unteren sozialen Schichten erlauben, eine stärkere politische Beteiligung
durchzusetzen. Mit der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen wird das
Sozialsystem und die Gesellschaft insgesamt stabilisiert.
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Community Organizing –
ein Weg für Deutschland?
Von Wolfgang Goede, 2004
Präsentiert bei der Jahrestagung Stadtteilarbeit Hannover
2004: “BürgerInnen-Beteiligung im Stadtteil“
Deutschland in der Krise: Seine politischen Muskeln sind
erschlafft. Die Atrophie könnte durch das “Community Organizing“ gestoppt
werden. Bei dieser aus den USA stammenden Partizipationsmethode nach Saul D.
Alinsky, zu dessen Schülern auch Hillary und Bill Clinton gehören, bauen die
Bürger Macht auf. Was sind die Erfahrungen damit in Deutschland – wie lässt sie
sich in die deutsche und europäische Kultur einbetten?
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Civil Journalism & Scientific Citizenship:
Scientific Communication "of the people, by the people and for the people"
by Wolfgang C. Goede. Munich / Germany. November 2002
Abraham Lincoln's famous statement about government in
1863 can be fittingly applied to science and research. One of the most important
social reformers of the 20th century, Saul Alinsky, did not only criticize the
lack of political control of communities, but also their impotence in scientific
matters as well as the irrelevance of research to improving living conditions. A
new and more democratic culture of science and science communication is needed
based on citizen participation and civil society principles. "No innovation
without representation!" - could this be the battle cry of future activists?
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Chambers' book review:
Roots for Radicals - Organizing for Power, Action, Justice
von Wolfgang Goede
über: Edward T. Chambers,
Continuum International Publishing NY,
ISBN 0-8264-1499-0
Die Trilogie ist perfekt:
Nach "Rules for Radicals" und "Reveille for Radicals" hat jetzt Saul Alinskys
Nachfolger, Edward T. Chambers, die Serie mit "Roots for Radicals"
vervollkommnet und im Alter von 73 Jahren und fast einem halben Jahrhundert als
Organizer sein Vermächtnis vorgelegt. Die Industrial Areas Foundation (IAF) als
politischer Arm der US-Kirche, die sich nicht mit der Vertröstung auf das
Jenseits begnügt, sondern im Diesseits für irdische Gerechtigkeit sorgt und den
Unterprivilegierten die Werkzeuge und die Methode dazu in die Hand gibt ("Der
Kuchen im Himmel ernährt nicht die Hungrigen auf der Erde") - das ist eine
zentrale Aussage des Buches, die in ihrer Radikalität und Konsequenz Respekt
abnötigt, andererseits aber die vom Autor immer wieder beteuerte ideologische
und finanzielle Unabhängigkeit relativiert.
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Die
Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Vom Staats- zum Zivilbürger!
von Wolfgang Goede, in: Forum Sozial #1/2001
Die Informationstechnologie hat uns in die dritte industrielle Revolution
katapultiert. Staat und Gesellschaft stehen in einem tiefgreifenden Wandel.
Lasst uns die Chance nutzen und uns mehr ins Leben einmischen, fordert Wolfgang
C. Goede. mehr
Die
Bundesrepublik feiert ihren 50. Geburtstag: Auf
dem Weg von der Zuschauerdemokratie zur Zivilgesellschaft
von Wolfgang C.Goede, (Dorfbote Olympiadorf
1999)
Vivat!Unser Grundgesetz feiert seinen fünfzigsten Geburtstag - von einer
bürgernahen Demokratie ist Deutschland allerdings noch weit entfernt. "Die
Wähler werden zu Zuschauern degradiert," kritisiert Hildegard Hamm-Brücher, die
Vorsitzende der Theodor-Heuss-Stiftung. Obwohl laut Artikel 20 alle Staatsgewalt
vom Volk ausgehe, beschränke sich die politische Beteiligung lediglich auf die
Wahlen. Nachdem die Parteien aber nur 3,4 Prozent der 60 Millionen
Wahlberechtigten vertreten, "haben sie in oligarchischer Weise Besitz von der
Demokratie ergriffen". Die Bundesrepublik sei eine von Parteien dominierte
Staatsgesellschaft, die sich in eine offenere und mehr in Eigenregie gestaltende
Bürger- oder Zivilgesellschaft weiterentwickeln müsse.
Als ein Muster für stärkeres Bürgerengagement wird inzwischen das Konzept der
"Bürgergewerkschaften" diskutiert, das aus Chicago stammt.
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Saul-Alinsky-Organizing: Jetzt auch
in Deutschland
von Wolfgang C.Goede, erschienen im „Zeichen“ 3/1998, Zeitschrift von Aktion
Sühnezeichen / Friedensdienste (ASF)
Dutzende von Freiwilligen haben in den letzten 30 Jahren
in den USA in Community Organizations gearbeitet. Nun kommt die diese
amerikanische Form der Graswurzel-Demokratie auch in Europa und Deutschland in
Schwung. Ex-Sühner Wolfgang C. Goede, von 1972 bis 1977 als Organizer in Chicago
und San Francisco tätig, hat auf beiden Seiten des Atlantiks die C.O.-Szene
durchleuchtet. mehr
Rückblick: Erfahrungen im
Community Organizing in
den USA in den 70-er Jahren - und was wir daraus lernen können
von Wolfgang
Goede
Mitte Oktober 1972 kam ich als
Freiwilliger von Aktion Sühnezeichen (ASF) zu einem Friedensdienst nach Chicago
und wurde im Community
Organizing (CO) eingesetzt. Ich, Jahrgang 51, bin in der politischen
Friedhofsruhe der Adenauerzeit aufgewachsen, habe im Elternhaus den Wiederaufbau
erlebt (meine Eltern flüchteten 1945 aus Westpreußen, und der Krieg und die
Vertreibung war das Thema Nummer eins auf allen Familienfesten), durchlitt mehr
schlecht als recht eine sehr autoritäre Schulzeit - und wurde 1968 durch die
Studentenunruhen aus dieser - wie mir immer schien - „eingefrorenen“
Welt herausgerissen. Doch das war ein Quell neuen Frusts: Ich verstand die
Phrasen von Dutschke & Co nicht, ich engagierte mich statt dessen in den
behüteten und vertrauten Räumen der evangelischen Kirche für die Dritte Welt,
verweigerte den Kriegsdienst und leistete in einem Alters- und Pflegeheim sowie
Krankenhaus anderthalb Jahre Zivildienst, wo ich die gleichen
undemokratischen Verhältnisse
kennenlernte, die mir vorher schon so sauer aufgestoßen waren. „Das
kann‘s doch noch nicht gewesen sein!“,
dachte ich mir am Ende und nahm sehr dankbar die
Gelegenheit an, als „Sühner“ von Aktion Sühnezeichen nach Amerika zu gehen -
sehr zum Verdruss
meiner Eltern, die mich
vergebens zum Studium drängten. mehr
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