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Stand: 16.02.2008

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Goede,2008:_ Super Tuesday_ Schub für deutsche Sozialforscher.pdf
Goede:Auf dem Weg von der Zuschauerdemokratie zur Zivilgesellschaft,     1999
Goede:Vom Staatsbürger zum Zivilbürger, 2001
Goede: Future
Goede:Alinsky Organizing, jetzt auch in Deutschland, 1998
Goede: scientific communication of the people, by the people, for the  people, 2003
Goede, 2003: über Chambers, Roots for Radicals

Die kleine foco- Bibliothek: Texte von Wolfgang C. Goede

 

Wolfgang C. Goede
Jg. 1951, Politik- und Kommunikationswissenschaftler M.A., beschäftigt als Wissenschaftsredakteur, hat mehrere Jahre lang als Community Organizer für Alinsky-Organisationen in Chicago und San Francisco gearbeitet, Dozent an der Münchner Volkshochschule für politische Bildung, aktiv in der Münchner Graswurzel-Stadtteilpolitik und Selbsthilfebewegung. Wie Peter Szynka hat er auch Beiträge für Comm-Org, die Online Konferenz zu Community Organizing und Community Development, aus Toledo/ USA (Randy Stoecker) geschrieben. Mehr Info unter www.casa-luz.de/co

 

Super Tuesday: Schub für deutsche Sozialforscher

von Wolfgang Goede, 2008 Quelle: 

"Genau vor zehn Jahren berichteten wir in dem Beitrag “P.M. vor Ort in Chicago” über “Graswurzel-Demokratie” (2/1998). Heute beflügelt das Konzept dahinter die Kandidaten um das Amt des US-Präsidenten, Hillary Clinton und Barack Obama, sowie die Sozialforschung und die Bürgergesellschaft hierzulande. Im Folgenden ein aktueller Hintergrund."

Darstellung der aktuellen Diskussion in Deutschland und den USA mehr

Bürger aus der Ohnmacht zum Empowerment führen: “Ich kann was bewirken!“
foco feiert sein Zehnjähriges

von Wolfgang Goede, 2005

Das Forum Community Organizing (foco) hat in der deutschen Sozial- und Gemeinwesenarbeit seinen Fingerabdruck hinterlassen. Zu diesem Ergebnis kamen foco-Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands, die zusammen mit amerikanischen Community Organizern am 3. Oktober 2005 im Frankfurter Haus der Parität den zehnjährigen Geburtstag der Organisation feierten. mehr

Mehr Bürger-Beteiligung durch mehr Bürger-Macht

von Wolfgang Goede, 2005

Landauf, landab wird derzeit heftigst diskutiert, wie Bürger sich intensiver einbringen können. Nun meldet sich das Forum Community Organizing foco e.V. zu Wort. Es orientiert sich an der 70 Jahre alten Tradition des US-amerikanischen “Community Organizing“ (CO) und hat diese Methode in Deutschland in der Sozialarbeit ins Gespräch gebracht. Die US-Methode bietet einen Werkzeugkasten an mit praktischen Schritten, die Angehörigen der unteren sozialen Schichten erlauben, eine stärkere politische Beteiligung durchzusetzen. Mit der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen wird das Sozialsystem und die Gesellschaft insgesamt stabilisiert. mehr

Community Organizing – ein Weg für Deutschland?

Von Wolfgang Goede, 2004

Präsentiert bei der Jahrestagung Stadtteilarbeit Hannover 2004: “BürgerInnen-Beteiligung im Stadtteil“

Deutschland in der Krise: Seine politischen Muskeln sind erschlafft. Die Atrophie könnte durch das “Community Organizing“ gestoppt werden. Bei dieser aus den USA stammenden Partizipationsmethode nach Saul D. Alinsky, zu dessen Schülern auch Hillary und Bill Clinton gehören, bauen die Bürger Macht auf. Was sind die Erfahrungen damit in Deutschland – wie lässt sie sich in die deutsche und europäische Kultur einbetten? mehr

Civil Journalism & Scientific Citizenship: 

Scientific Communication "of the people,  by the people and for the people"

by Wolfgang C. Goede. Munich / Germany. November 2002

Abraham Lincoln's famous statement about government in 1863 can be fittingly applied to science and research. One of the most important social reformers of the 20th century, Saul Alinsky, did not only criticize the lack of political control of communities, but also their impotence in scientific matters as well as the irrelevance of research to improving living conditions. A new and more democratic culture of science and science communication is needed based on citizen participation and civil society principles. "No innovation without representation!" - could this be the battle cry of future activists? mehr

Chambers' book review:
Roots for Radicals - Organizing for Power, Action, Justice

von Wolfgang Goede

über: Edward T. Chambers, Continuum International Publishing NY, ISBN 0-8264-1499-0

Die Trilogie ist perfekt: Nach "Rules for Radicals" und "Reveille for Radicals" hat jetzt Saul Alinskys Nachfolger, Edward T. Chambers, die Serie mit "Roots for Radicals" vervollkommnet und im Alter von 73 Jahren und fast einem halben Jahrhundert als Organizer sein Vermächtnis vorgelegt. Die Industrial Areas Foundation (IAF) als politischer Arm der US-Kirche, die sich nicht mit der Vertröstung auf das Jenseits begnügt, sondern im Diesseits für irdische Gerechtigkeit sorgt und den Unterprivilegierten die Werkzeuge und die Methode dazu in die Hand gibt ("Der Kuchen im Himmel ernährt nicht die Hungrigen auf der Erde") - das ist eine zentrale Aussage des Buches, die in ihrer Radikalität und Konsequenz Respekt abnötigt, andererseits aber die vom Autor immer wieder beteuerte ideologische und finanzielle Unabhängigkeit relativiert. mehr

Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Vom Staats- zum Zivilbürger!

von Wolfgang Goede, in: Forum Sozial #1/2001

Die Informationstechnologie hat uns in die dritte industrielle Revolution katapultiert. Staat und Gesellschaft stehen in einem tiefgreifenden Wandel. Lasst uns die Chance nutzen und uns mehr ins Leben einmischen, fordert Wolfgang C. Goede. mehr

Die Bundesrepublik feiert ihren 50. Geburtstag: Auf dem Weg von der Zuschauerdemokratie zur Zivilgesellschaft

von Wolfgang C.Goede, (Dorfbote Olympiadorf 1999)

Vivat!Unser Grundgesetz feiert seinen fünfzigsten Geburtstag - von einer bürgernahen Demokratie ist Deutschland allerdings noch weit entfernt. "Die Wähler werden zu Zuschauern degradiert," kritisiert Hildegard Hamm-Brücher, die Vorsitzende der Theodor-Heuss-Stiftung. Obwohl laut Artikel 20 alle Staatsgewalt vom Volk ausgehe, beschränke sich die politische Beteiligung lediglich auf die Wahlen. Nachdem die Parteien aber nur 3,4 Prozent der 60 Millionen Wahlberechtigten vertreten, "haben sie in oligarchischer Weise Besitz von der Demokratie ergriffen". Die Bundesrepublik sei eine von Parteien dominierte Staatsgesellschaft, die sich in eine offenere und mehr in Eigenregie gestaltende Bürger- oder Zivilgesellschaft weiterentwickeln müsse.
Als ein Muster für stärkeres Bürgerengagement wird inzwischen das Konzept der "Bürgergewerkschaften" diskutiert, das aus Chicago stammt. mehr

Saul-Alinsky-Organizing: Jetzt auch in Deutschland

von Wolfgang C.Goede, erschienen im „Zeichen“ 3/1998, Zeitschrift von Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste (ASF)

Dutzende von Freiwilligen haben in den letzten 30 Jahren in den USA in Community Organizations gearbeitet. Nun kommt die diese amerikanische Form der Graswurzel-Demokratie auch in Europa und Deutschland in Schwung. Ex-Sühner Wolfgang C. Goede, von 1972 bis 1977 als Organizer in Chicago und San Francisco tätig, hat auf beiden Seiten des Atlantiks die C.O.-Szene durchleuchtet. mehr

Rückblick: Erfahrungen im Community Organizing in den USA in den 70-er Jahren -  und was wir daraus lernen können

von Wolfgang Goede

Mitte Oktober 1972 kam ich als Freiwilliger von Aktion Sühnezeichen (ASF) zu einem Friedensdienst nach Chicago und wurde im Community Organizing (CO) eingesetzt. Ich, Jahrgang 51, bin in der politischen Friedhofsruhe der Adenauerzeit aufgewachsen, habe im Elternhaus den Wiederaufbau erlebt (meine Eltern flüchteten 1945 aus Westpreußen, und der Krieg und die Vertreibung war das Thema Nummer eins auf allen Familienfesten), durchlitt mehr schlecht als recht eine sehr autoritäre Schulzeit - und wurde 1968 durch die Studentenunruhen aus dieser  - wie mir immer schien - „eingefrorenen“ Welt herausgerissen.  Doch das war ein Quell neuen Frusts: Ich verstand die Phrasen von Dutschke & Co nicht, ich engagierte mich statt dessen in den behüteten und vertrauten Räumen der evangelischen Kirche für die Dritte Welt, verweigerte den Kriegsdienst und leistete in einem Alters- und Pflegeheim sowie Krankenhaus anderthalb Jahre Zivildienst, wo ich die gleichen undemokratischen Verhältnisse kennenlernte, die mir vorher schon so sauer aufgestoßen waren. „Das kann‘s doch noch nicht gewesen sein!“, dachte ich mir am Ende und nahm sehr dankbar die Gelegenheit an, als „Sühner“ von Aktion Sühnezeichen nach Amerika zu gehen - sehr zum Verdruss meiner Eltern, die mich vergebens zum Studium drängten. mehr

 

 

Herausgeber: Forum Community Organizing, Website: Michael Rothschuh, Brühl 20 31134 Hildesheim, HAWK